Ratgeber
Social Media Marketing für Restaurants
Social Media Marketing für Restaurants heißt: regelmäßig kurze Videos auf Instagram und TikTok, die zeigen, wie es bei dir wirklich ist. Keine Trends, keine Werbeanzeigen. Hier steht, was funktioniert, was es braucht und wie du anfängst.
Von Paolo Aledda, Expandia · Frankfurt · Stand Oktober 2026 · 5 Min. Lesezeit

Bild: KI-generiert
Warum überhaupt
Warum Social Media für Restaurants?
Weil eine Speisekarte nicht zeigen kann, was dein Restaurant ausmacht. Ein Video schon.
- Dein HandwerkWie die Pasta entsteht, was in der Küche passiert. Das sieht man auf keinem Foto vom Teller.
- Die AtmosphäreDer Raum am Abend, die Geräusche, die Stammgäste. Genau dafür kommen die Leute.
- Dein TeamDie Menschen hinter dem Essen. Darauf ist dein Team stolz, und Gäste merken sich Gesichter.
- Neuigkeiten ohne WerbungEin neues Gericht, ein Event, die Ferienpause. Deine Gäste erfahren es, ohne dass du eine Anzeige bezahlst.
- Es macht SpaßVor der Kamera zeigen, was du jeden Tag tust. Und am Ende hast du ein Archiv deiner eigenen Arbeit.
Return on Investment
Rechnet sich das?
Voreingestellt sind unsere Werte. Trag gern deine eigenen ein.
* Preis: ab 1.500 € für unser 3-Monats-Programm, der genaue Preis hängt vom Umfang ab. Aufrufe: Stand Oktober 2026, bisher aus einem abgeschlossenen Kundenprojekt, wird mit jedem neuen Kunden aktualisiert.
Gäste, bis deine Investition wieder drin ist
60
Das ist jeder 3.300. Zuschauer. Ab dem 61. Gast ist alles Plus.
Rechenbeispiel, keine Garantie · gerechnet mit dem Umsatz pro Gast, nicht mit dem Gewinn
Und was, wenn jeder noch jemanden mitbringt?
Was funktioniert
Menschen schauen Menschen zu.
Drei Formate, die bei Restaurants funktionieren. Alle drei aus unseren eigenen Drehs.
Das Gericht entsteht
Die Soße läuft über den Teller, das Gericht wird vor der Kamera fertig. Die Hände zeigen, was ein Foto vom Teller nicht zeigt.
Der Raum am Abend
Licht, gedeckte Tische, die Flaschen an der Wand. So sieht man vorher, wie sich ein Abend bei dir anfühlt.
Das Produkt in Aktion
Ein Becher wird gefüllt, Schicht für Schicht. Ein Handgriff, den man sich beim Zuschauen schon schmecken sieht.
Am besten wird daraus eine Serie: jede Woche dasselbe Format, am selben Tag, mit dem gleichen Anfang. Deine Gäste wissen, was kommt, und du musst nicht jede Woche etwas Neues erfinden.

Bild: KI-generiert
Aus unserer Recherche
Fünf Fehler, die wir oft sehen.
- Nur Fotos vom EssenEin Foto vom Tagesgericht sieht bei jedem Restaurant ähnlich aus. Menschen bleiben bei Menschen hängen.
- Trends, die nicht zu dir passenEin Tanz vor der Theke bringt vielleicht Aufrufe, aber keine Gäste, die genau dich suchen.
- Unregelmäßig postenDrei Videos in einer Woche, dann zwei Monate nichts. Ein stiller Account wirkt wie ein Laden, der zu hat.
- Nicht auswertenOhne Zahlen weißt du nicht, welches Video du wiederholen solltest und welches nicht.
- Ein langer AnfangPassiert in den ersten Sekunden nichts, wischen die meisten weiter. Das Beste kommt nach vorne.

Selbst machen oder mit einer Agentur?
Wenn du Zeit hast und Spaß daran, mach es selbst. Eine Agentur lohnt sich, wenn dir die Zeit fehlt oder du schon postest und nichts passiert.
Darauf solltest du achten
- Sie schaut sich vorher an, was in deiner Branche gerade funktioniert.
- Sie kommt zum Dreh zu dir, statt nur Fotos von dir zu verlangen.
- Sie zeigt dir jeden Monat ehrlich, welche Videos funktioniert haben und welche nicht.
- Sie verspricht dir keine garantierten Gäste oder Aufrufe.
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FAQ
Fragen zum Thema
Das hängt davon ab, wie viele Videos im Monat entstehen, für welche Kanäle und wie oft gedreht wird. Selbst gemacht kostet es vor allem Zeit. Mit einer Agentur besprichst du den Preis für deinen Laden am besten in einem Gespräch.
Beides. TikTok zeigt Videos stärker auch Leuten, die dir noch nicht folgen. Instagram ist für viele Gäste die Visitenkarte: Dort schauen sie nach, bevor sie reservieren. Ein gutes Video funktioniert auf beiden Plattformen.
Regelmäßig ist wichtiger als viel. Lieber ein Video jede Woche, über Monate, als zehn in einem Monat und dann Pause. Deine Gäste sollen merken: Hier passiert etwas.
Das kann niemand ehrlich versprechen. Einzelne Videos können schnell viele Aufrufe bekommen, ein Account wächst über Monate. Wichtig ist, dass du jeden Monat siehst, welche Videos funktionieren und welche nicht.
Für den Anfang reichen ein aktuelles Handy, gutes Licht und ein ruhiger Moment im Laden. Wichtiger als die Kamera ist die Idee: was in den ersten Sekunden zu sehen ist.